Exchange ActiveSync

Siehe auch Mobile Information Server, Outlook Webzugriff 2003, Exchange 2003 - Outlook Mobile Access, Exchange 2003 SP2 und Pushdienste, sowie ActiveSync über Server und ActiveSync über Desktop und Windows Mobile 5 und EAS Inside

Mit dem Exchange 2003 Outlook Mobile Access ist auch der Mobile Information Server integriert, welcher " mit. Über diesen Weg ist eine Replikation zwischen einem mobilen Gerät und dem Exchange Server möglich. In Verbindung mit Pocket Windows Phone Edition ist sogar eine Benachrichtigung des Clients bei neuen Nachrichten möglich. Diese Seite schaut etwas hinter die Kulissen von EAS und gibt Tipps zum Einsatz und der Pflege.

Wenn ihr Postfach "voll" ist, dann kann dies auch dazu führen, dass ActiveSync nicht mehr funktioniert und Sie nicht einmal Mails löschen können.

Background Scan und Virenscanner
Wenn ActiveSync manchmal geht und manchmal nicht oder Ordner oder einzelne Mails fehlen, dann kann ihr ESE-Virenscanner dran Schuld sein. Prüfen Sie die Dokumentation und Supportseiten des Herstellers bezüglich ActiveSync und BackgroundScan.
827615 Server ActiveSync does not download all items during a synchronization session
http://msg-blog.de/2008/03/08/sporadisch-keine-neuen-elemente-auf-exchange-activesync-clients-was-der-exchange-virenscanner-damit-zu-tun-haben-kann/

Exchange ActiveSync
http://en.wikipedia.org/wiki/Exchange_ActiveSync
Enthält eine ausführliche Evolution der Active Sync Versionen und unterstützten Funktionen

So funktioniert EAS

EAS ist eine HTTP/HTTPS-basierte Kommunikation zwischen dem Client und dem Server. Damit ist klar, dass irgendwo ein IIS mit im Spiel ist und TCP/IP genutzt wird. Der Zugriff des Clients erfolgt auf das virtuelle Verzeichnis "/Microsoft-Server-ActiveSync". Damit EAS funktioniert, legt das Installationsprogramm von Exchange 2003 in der Default Webseite ein neues virtuelles Verzeichnis "Microsoft-Server-ActiveSync" an. Dies sind die Einstellungen:

Es ist gut zu sehen, dass in dem virtuellen Verzeichnis eigentlich keine Dateien zum Download drin liegen und daher die Einstellung zum tragen kommt, dass MASSYNC.DLL alle Anfragen annimmt und verarbeitet. Wenn EAS nicht funktioniert, sollten Sie diese Einstellungen prüfen.

Das macht MASSYNC.DLL

Im Verzeichnis Microsoft-Server-ActiveSync sind keinerlei Dateien. Das ist auch nicht erforderlich, da die MASSYNC.DLL alle anfragen bekommt. MASSYNC seinerseits muss aber nun auf das Postfach des Anwenders zugreifen. Dazu nutzt MASSYNC einfach den Zugriff per OWA. MASSYNC nutzt also nicht MAPI, CDO oder andere versteckten Optionen, sondern bedient sich einfach des Outlook Web Access als legitimen Zugriff auf den Server.

Wenn Sie hingegen eine Frontend/Backend Konstellation nutzen, dann sieht das Bild etwas anders aus:

Der Server, auf dem "Microsoft-Server-ActiveSync" aktiv ist, greift seinerseits auf das "/exchange" des Mailboxservers zu. Damit ist natürlich auch klar, dass EAS nicht mehr funktioniert, wenn kein Postfachzugriff über "http://postfachservername/exchange" möglich ist. Und dafür gibt es gleich mehrere Stolpersteine:

Frontend/Backend
Besteht ihre Struktur hingegen aus einem Frontend Server, so müssen Sie diese Einstellung NICHT machen, da die MASYNC.DLL auf Frontend direkt auf das Verzeichnis /exchange auf dem Backendserver geht, welches keine formularbasierte Anmeldung benötigt.

MASSync ist immer Frontend !
Auch ohne die explizite Konfiguration eines Server als  "Frontend" ist die Funktion von MASSYNC.DLL immer ein Reverse Proxy. Es findet also keine "Umleitung" des PDA auf seinen Homeserver statt. Insofern können Sie jeden Exchange 2003 Server hierfür nutzen.
Weitere Details Frontend/Backend Konstellation

Wichtig in Verbindung mit SSL und Formularbasierter Authentifizierung ist auch folgender Artikel:

Dieser erklärt, wie sie MASSYNC so umkonfigurieren, dass ein anderes virtuelles Verzeichnis für den Postfachzugriff genutzt wird. Dann können Sie OWA und EAS auf dem Webserver trennen. Sie müssen dazu

  1. Das "\Exchange"- Verzeichnis einfach im IIS kopieren.
    Das funktioniert am einfachsten über deinen Export und Import als XML-Datei. Das neue Verzeichnis kann z.B. "Exchange-oma" heißen
  2. MASYNC das neue Verzeichnis mitteilen.
    Das funktioniert über eine Änderung in der Registrierung des Servers, z.B. mit folgender REG-Datei.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MasSync\Parameters]
"ExchangeVDir"="/exchange-oma"

So kann ActiveSync dann weiter "normal" arbeiten während Sie auf dem virtuellen Verzeichnis "/Exchange" mit SSL, Formbased Authentication, RSA und anderen Dingen arbeiten können.

Achtung: Beim Small Business Server heißt dieses Verzeichnis zwingend "exchange-oma". Siehe auch KB 817379 Exchange ActiveSync and Outlook Mobile Access errors occur when SSL or forms-based authentication is required for Exchange Server 2003

Alternativ können Sie natürlich gleich einen eigenen virtuellen Webserver für EAS konfigurieren.

SSL mit Windows Mobile 2003

Natürlich will niemand seine Kennwort im Klartext über die Leitung senden. Daher sollten Sie Zugriffe per HTTP (und dazu zählt auch Server ActiveSync) per SSL verschlüsseln. Hierfür sind zwei Dinge erforderlich:

Auf den meisten mobilen Geräten sind schon einige namhafte Zertifizierungsstellen hinterlegt, aber dies hilft ihnen nur, wenn Sie von diesen Stellen ein Zertifikat erhalten haben. Wenn Sie mit eigenen Zertifikaten oder einer anderen Zertifizierungsstelle arbeiten, dann hilft dies nicht weiter. Sie müssen das Stammzertifikat auf dem PocketPC importieren. Das ist aber leider gar nicht so einfach.

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\ActiveSync\Partners\--Partner-ID---\secure:dword = 0

ACHTUNG:
Diese Einstellung deaktiviert jegliche Zertifikatsprüfung. Zwar ist die Verbindung weiterhin per SSL verschlüsselt, aber ein Angreifer könnte als "Man in the Middle" durchaus die Daten decodieren, ja jeder ein Zertifikat mit dem Namen ausstellen kann und die Verbindung annehmen.

Überlegen Sie sich, ob wie wirklich dann auf allen Endgeräten ihr Stammzertifikat installieren wollen oder nicht einfach ein offizielles Zertifikat einfacher zu nutzen ist. So bietet z.B. GoDaddy ein Serverzertifikat für unter 20 US-$/Jahr an. https://www.godaddy.com/gdshop/ssl/ssl.asp.
Bei http://www.comodo.com können sie kostenfrei ein Zertifikat für 90 Tage erhalten

Alternativ können Sie einfach unter dem Link https://www.t-refer.com/t-refer/DENETATW-1 bei Thawte ein Zertifikat bestellen (Vermittlungsprovision kommt der MSXFAQ zugute). Natürlich beraten und unterstützen wie Sie auch bei der Beantragung und Installation.

Die Problematik mit Zertifikaten ist nicht nur für Exchange Server ActiveSync relevant, sondern betrifft auch andere zertifikatbasierte Zugriffe per WiFI oder VPN auf Services. Eine Beschreibung zur Installation von Zertifikaten auf Windows Mobile 5 und Windows Mobile 5 Smartphones finden sie auf Windows Mobile 5.

EAS und Firewalls / ISA-Server / RSA

Wie Sie mittlerweile wissen, nutzt der PocketPC oder ein anderes Endgerät mit ActiveSync Unterstützung einfach nut HTTPS und als URL etwas in der Form "http://servername/Microsoft-Server-ActiveSync/*" um mit dem Server zu kommunizieren. Sie müssen also nicht den kompletten IIS aus dem Internet erreichbar machen. Wenn ihre Firewall oder ein vor geschalteter Reverse Proxy explizit einzelne URLs bzw. Pfade einer URL veröffentlichen kann, ist das natürlich der ideale Weg, den ActiveSync Server erreichbar zu machen.

Allerdings geben einige Firewalls nicht nur URLs frei, sondern überwachen auch die damit verbundenen Befehle. Wer etwas HTTO "kennt", sollte zumindest die Befehle "GET" und "POST" kennen. Aber es gibt derer noch einige mehr, die von der Firewall auch entsprechend durchgelassen werden müssen. In Verbindung mit Active Sync ist dabei das Kommando "OPTIONS" wichtig, was aber vom vielen Proxies und Firewalls gerne blockiert wird.

RSA und Zertifikate - Hohe Sicherheitsanforderungen

Viele Firmen vertrauen nicht nur auf einen Benutzernamen und Kennwort für die Anmeldung. Diese beiden Daten sind zu leicht zu kopieren. Der Wunsch nach einer starken Authentifizierung (two factor authentication) ist der Auslöser, dass eine Firma für den Zugriff auf Ressourcen eine weiteres Kriterium erfordert. Neben dem "Wissen" um den Benutzernamen und das Kennwort kommt noch ein "Haben" dazu, d.h. ein Ding, was man nicht einfach kopieren oder erraten kann. Zwei Hilfsmittel sind hier gebräuchlich:

Damit kann zumindest kein Zugriff von anderen Geräten oder anderen Personen ohne solch ein Token erfolgen. Es kann aber dennoch sein, dass solch ein Gerät gestohlen wird. Dann muss es möglich sein, dieses sehr schnell zu löschen. ActiveSync erlaubt dazu die Funktion "Remote Wipe" und LocalWipe"

Kilobytes oder Megabytes

Wie viel Daten bei einer Replikation mit Server ActiveSync letztlich übertragen wird, ist natürlich abhängig von der Anzahl der Mail, der Größe der Mails und letztlich der Einstellungen, die Sie bei Pocket Outlook eingestellt haben. Vielleicht helfen aber folgende Werte zur besseren Einschätzung:

Ich nutze seit Dezember 2004 einen MDA3 der Telekom mit Windows 2003, welcher sich mit ActiveSync über GRPS an einem Exchange 2003 Server repliziert. Repliziert wird die komplette Mail der letzten 2 Wochen ohne Anlagen. Mit dem Programm "Spb GPRS Monitor" sind die übertragenen Daten gut zu protokollieren:

Die Bilder zeigen einmal die komplette Ansicht des Dezember und dann den 20.12 und 21.12 in der Tagesüberblick.

Und es ist gut zu erkennen, dass bei normalem Gebrauch die Datenmenge sogar überschaubar ist. Obwohl GPRS ein "permanent on" erlauben würde, ist das mit dem MDA3 so nicht möglich. Eine Lange Laufzeit ist nur möglich, wenn das System bei Nichtbenutzung sich abschalten kann. Damit geht aber auch die GPRS-Verbindung verloren, obwohl das Mobilteil selbst natürlich eingeschaltet bleibt.

Eine einmalige Replikation benötigt ca. 30-150kByte, je nach Menge. Wenn ich damit am Tag ein paar Mal repliziere, dann kommen nicht mal 1 MByte pro Tag zusammen. Mit 20 Megabyte kann man damit schon hinkommen. Wobei hier jeder natürlich seine eigenen Erfahrungen machen wird. Wenn Sie hingegen "always on" sein wollen, dann sollten Sie sich auch einen BlackBerry Client anschauen.

Auswertungen mit Server ActiveSync

Für den Administrator stellt sich nun die Frage,  wie Sie die Nutzung von ActiveSync auch in Zahlen umwandeln können. Und hier können die Protokolldateien des Webservers weiterhelfen. Die Logfiles erfüllen gleich drei Dinge:

Hier eine verkürzte Protokolldatei:

09:57:27 POST /Microsoft-Server-ActiveSync User=fcarius&DeviceId=40279401003030&DeviceType=PocketPC&Cmd=FolderSync 443
09:57:31 GET /Exchange/fcarius/NON_IPM_SUBTREE/Microsoft-Server-ActiveSync/PocketPC/40279401/09df746fd78d - 80 401
09:57:31 GET /Exchange/fcarius/NON_IPM_SUBTREE/Microsoft-Server-ActiveSync/PocketPC/40279401/09df746fd78d - 80 200
09:57:31 SEARCH /Exchange/fcarius/ - 80 - 401 09:57:31 SEARCH /Exchange/fcarius/ - 80 NETATWORK\fcarius 07
09:57:31 POST /Microsoft-Server-ActiveSync User=fcarius&DeviceId=40279401003030&DeviceType=PocketPC&Cmd=GetItemEstimate 443 200
09:57:34 POST /Microsoft-Server-ActiveSync User=fcarius&DeviceId=40279401003030&DeviceType=PocketPC&Cmd=Sync 443 200
09:57:38 X-MS-ENUMATTS /Exchange/fcarius/Posteingang/Betreff1.EML - 80 NETATWORK\fcarius 207 0
09:57:38 X-MS-ENUMATTS /Exchange/fcarius/Posteingang/Betreff2.EML - 80 NETATWORK\fcarius 207 0
09:57:38 PUT /Exchange/fcarius/NON_IPM_SUBTREE/Microsoft-Server-ActiveSync/PocketPC/4027940100/f1a8177 - 80 - 1 401 1
09:57:38 PUT /Exchange/fcarius/NON_IPM_SUBTREE/Microsoft-Server-ActiveSync/PocketPC/4027940100/f1a8177 - 80 NETATWORK\fcarius 200
09:57:38 POST /Microsoft-Server-ActiveSync User=fcarius&DeviceId=4027940100&DeviceType=PocketPC&Cmd=Sync 443 netatwork\fcarius 200

Man sieht die Zugriffe per SSL (443) auf /Microsoft-Server-ActiveSync die dann zu einem Zugriff auf /exchange führen. Hierzu müssen Sie wissen, das OMA nichts anderes ist als OWA mit einer Filter-DLL. Der OMA-Client greift auf das virtuelle Verzeichnis Microsoft-Server-ActiveSync zu. Dort ist die MASSYNC.DLL eingebunden, die jede Anfrage quasi an OWA weiterleitet. MASSYNC.DLl nutzt den normalen OWA-Zugriff, um selbst an die Daten im Postfach zu kommen und Sie dem Client zuzuleiten. Insofern sehen Sie im IISLog sowohl die Zugriff auf Microsoft-Server-ActiveSync" als auch die Zugriffe auf /exchange.

Damit treffen natürlich auch alle Einschränkungen von OWA bezüglich der Nutzung von "/exchange" zu. Prüfen Sie auch hier die Empfängerrichtlinien und das die Benutzer eine Mailadresse der Domäne haben, die hinter "/exchange" verbunden ist. Alternativ kann OMA umkonfiguriert werden, dass ein anderes virtuelles Verzeichnis genutzt wird.

Für die Auswertung hingegen fände ich folgende Informationen sehr hilfreich:

Da es sich um einfache IIS-Logdateien handelt, können Sie jede beliebige Anwendung nutzen, die ihnen die Auswertung erlaubt. Sie müssen nur die URLs filtern, die ein "POST /Microsoft-Server-ActiveSync" enthalten.

Detaillierte Auswertungen mit Server ActiveSync

Auf dem Blog http://msexchangeteam.com//archive/2005/03/28/403047.aspx haben Max Ciccotosto und Selva Nalliah mittlerweile noch weitere Details des IISLogs beschrieben. Dort steht z.B., dass Exchange Server ActiveSync das IISLog um weitere Felder erweitert. Ein normaler Eintrag sieht z.B.: wie folgt aus:

2004-12-21 11:20:41 192.168.100.10 POST /Microsoft-Server-ActiveSync User=fcarius&DeviceId=8097xxxx173&DeviceType=PocketPC&Cmd=FolderSync&
Log=V2TEmSSC:0A0C0D0FS:0A0C0D0SP:1C11I9318S138444R 443 netatwork\fcarius 192.168.100.12 Microsoft-PocketPC/3.0 200 0 0 496 495

Interessant an dieser Zeile ist der Bereich der hinter "&Log" steht. Diese Information enthält weitere Informationen zur Aktion. Die folgenden Informationen sind aus dem BLOG übernommen und übersetzt.

&Log=V[Protocol Version]T[Folder DataType]S[Sync Type]C:#A#C#D#FS:#A#C#DP:#C#I#S#R

Kürzel Funktion Details
V Version der Anforderung 1 bedeutet Version 1.0
2 bedeutet Version 2.0
3 bedeutet Version 2.1
4 = Version 4.0 (Windows Mobile mit MSFP ?)
NA bedeutet keine weitere Informationen
T Typ der abzugleichenden Daten Em = E-mail
Co = Contacts
Ca = Calendar
Ta = Tasks (Seit Windows Mobile 5)
NA for none
S Typ der Aktion F = Erstreplikation (First) (Tritt nur ganz am Anfang einmalig auf)
S = normale Synchronisation (
R = Recovery sync (Erneute Anforderung da Daten verloren wurden)
N = kein Synchronisationsbefehl
C Statistiken des Clients A = Anzahl der Objekte, die ein Client hinzugefügt hat (Add)
C = Anzahl der Objekte, die ein Client geändert hat (Change)
D = Anzahl der Objekte, die ein Client gelöscht hat (Delete)
F = Anzahl der Objekte, die ein Client geholt hat (Fetch)
S Statistiken des Server A = Anzahl der Objekte, die ein Server hinzugefügt hat (Add)
C = Anzahl der Objekte, die ein Server geändert hat (Change)
D = Anzahl der Objekte, die ein Server gelöscht hat (Delete)
S = Anzahl der Objekte, die ein Server gelöscht hat (Softdelete)
P Performance Counter C = Anzahl der Verbindungen zum Exchange Server
I = Anzahl der of I/Os zu Exchange
S = Anzahl der an Exchange gesendeten Bytes
R = Anzahl der von Exchange empfangenen Bytes

Das Beispiel von meinem PocketPC bedeutet daher

Log=V2TEmSSC:0A0C0D0FS:0A0C0D0SP:1C11I9318S138444R

Achtung: Seit Windows Mobile 5 und MSFP gibt es weitere Counter. Hier ein Auszug alt und Neu
Log=V4TNASNC:0A0C0D0FS:0A0C0D0SP:2C16I20460S333274R
Log=V4TNASNC:0A0C0D0FS:0A0C0D0SP:2C16I20460S333274R0S0L480H0P
Was die zusätzlichen Werte S L H und P bedeuten, kann ich noch nicht sagen.

Ich kann jetzt nur mal davon ausgehen, dass Exchange und mein PDA hier gewusst haben, was das soll. Ich tippe auf eine Fortsetzung einer bestehenden Kommunikation für eine größere Mail. Leider sind die beiden uns ein VB-Skript schuldig geblieben, was die Daten gleich entsprechend auswertet.

SMS Push Notification

Beim Einsatz von Exchange ActiveSync in Verbindung mit Windows 2003 Phone Edition oder SmartPhone gibt es auch die Option, dass der Exchange Server per SMS das Endgerät über eine neue Mail informiert. Details hierzu finden Sie auf Exchange 2003 - Outlook Mobile Access.

Mit dem Exchange 2003 SP2 in Verbindung mit Windows Mobile 5 gibt es durch die Funktion Always Up-to-date eine neue Möglichkeit, Clients aktuell mit Nachrichten zu versorgen, so dass die SMS-Funktion nicht mehr genutzt werden muss.

Troubleshooting EAS

Es gibt viele Gründe, warum OMA wider erwarte nicht funktioniert. Schon weiter oben habe ich ja einige Dinge aufgezählt, die so alle schief gehen können. Dann sollten Ihnen folgende Tipps weiter helfen:

2008-08-16 15:43:22 W3SVC803421 10.0.1.180 POST /Microsoft-Server-ActiveSync/default.eas User=fcarius&DeviceId=xxxx&DeviceType=yyy&
Cmd=Ping&Log=PrxTo:backend.msxfaq.local_Error:NTLM+not+on+the+destination+CAS_ 443 msxfaq\fcarius 192.168.14.126 WinMobile/502.108 401 5 0

Sophos: PureMessage for Windows/Exchange: synchronization with PDAs fails when using ActiveSync
http://www.sophos.com/support/knowledgebase/article/13186.html
"When you synchronize your personal digital assistant (PDA) with your computer, you are unable to download items that you can see in your Outlook folder. This happens because synchronization with PDAs fails when 'Exchange Information Store' scanning is enabled, but no private store scanning options have been selected in the Databases page" 

Zudem sollten Sie die Bedingungen für den Betrieb eines EAS-Servers am Anfang der Seite erneut kontrollieren. Sollte es dann noch nicht gehen, dann prüfen Sie folgende Schritte erneut:

Exchange System Manager (ESM)

Prüfen Sie, ob ActiveSync wirklich aktiviert ist. (Siehe auch Exchange 2003 - Outlook Mobile Access)

IIS Kontrolle

Eventlog Kontrolle

Server ActiveSync schreibt ebenfalls Informationen in das Eventlog, die hinweise auf Fehler liefern können. Die Meldung 3002 zeigt, dass ActiveSync geladen wurde und muss erscheinen. Ansonsten ist MASSYNC nicht korrekt im IIS eingebunden.

Die zweite Meldung zeigt ein Verbindungsversuch als "Administrator" und MASSYNC hat beim Zugriff auf "OWA" eine 409 Fehlermeldung erhalten.

 

IIS-Protokoll

Zuletzt bleibt noch die Kontrolle das IIS-Logfile zu betrachten. Auch dort sind die verschiedenen Zugriffe problemlos zu sehen.

Im IIS-Log kann man zum einen die Anfrage des Clients sehen in der Form

09:57:31 POST /Microsoft-Server-ActiveSync User=fcarius&DeviceId=40279401003030&DeviceType=PocketPC&Cmd=GetItemEstimate 443 200

und danach die Anfrage der ISAPI-Flter DLL an OWA selbst.

09:57:38 X-MS-ENUMATTS /Exchange/fcarius/Posteingang/Betreff1.EML - 80 NETATWORK\fcarius 207 0

Fehlt der Eintrag zu"/Microsoft-Server-ActiveSync", dann kommt der Client vermutlich nicht an den IIS. Das kann nun IP-Routing, Firewall, Proxy, IP-Restrictions etc. sein

Fehlt hingegen der zweite Eintrag, dann hat die ISAPI-Filter DLL ein Problem. Sie sind sicher, dass die formbased Authentifizierung abgeschaltet ist oder Sie die Besonderheiten dabei beachtet haben und die DLL auch den IIS erreichen kann (127.0.0.1 bei den IP-Beschränkungen vergessen, wenn genutzt ?).

Beim Einsatz eines Frontend Server können Sie auch mit NETMON die Verbindung zwischen Frontend Server und Backend Server mitschneiden und so erkennen, warum der Zugriff des Frontend Server auf "/Exchange" des Backend Servers nicht funktioniert.

Wenn auch dann noch keine Lösung zu finden ist, dann könnte ein Neuaufbau der IIS-Verzeichnisse helfen. Siehe:

Exchange 2010 OWA

Seit Exchange 2010 können Sie auch über Outlook Web Access eine "Protokollfunktion" aktivieren

Diese Funktion kann jeder Anwender selbst aktivieren. er sieht dann eine kurze Bestätigungsmeldung

Der Knopf hat dann seine Beschriftung geändert:

Dann sollte der Anwender noch einmal mit dem Mobilgerät einen Abgleich versuchen und danach das Protokoll abrufen. Das Ergebnis findet er im Posteingang

Auch wenn der Anwender selbst mit der angehängten Textdatei nicht viel anfangen kann, so kann er diese doch an einen Support weiter leite, der dann vielleicht die Ergebnisse deuten kann. Sie sehen schon, dass auch hier vieles Richtung "Self-Service" geht, d.h. Anwender können viele Dinge selbst machen.

ActiveSync Tester

Die Firma "AccessMyLan" bietet in ihrem Tools-Bereich ein "ActiveSync Testtool" an, welches anscheinend ein ActiveSync Device simuliert und die verschiedenen Schritte durchgeht.

ActiveSync Tester (773kb)
https://store.accessmylan.com/main/diagnostic-tools?pos=nav
Lauffähig ohne Installation

Nach Eingabe der Anmeldedaten...

Werden eine Reihe von Tests durchgeführt und das Ergebnis angezeigt.

Allerdings kann es nicht mit Proxy-Servern umgehen, die man auf dem Mobilgerät noch einstellen könnte.

Was EAS nicht kann und welche Alternativen es gibt

EAS hat aber auch Grenzen und Probleme. daher gibt es einen Markt für Zusatzprodukte

Weitere Links

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